Monatsrückblick März 2023: Herojam Slawa!(Ruhm den Helden!)

Frau mit kurzen dunklen Haaren, mit Brille, Regenschirm und Rosa Jacke

Nachsitzen in Geschichte, immer und immer wieder

Seit 2014, und verstärkt seit dem 24. Februar 2022 habe ich das Gefühl, mich mitten im lebendigen Geschichtsunterricht zu befinden. Vieles, was dort unterrichtet wurde, wird noch mal durchgespielt, mit realen Menschen und realen Tragödien. Damit wir endlich lernen, dass das Böse immer weiter wütet, wenn man nichts dagegen tut? Hoffentlich.

Anfang März ging ein Video viral, in dem ein ukrainischer Gefangener vor laufender Kamera von der Russen erschossen wird. Das passierte, nachdem er Slawa Ukraini! (Ruhm der Ukraine!) gerufen hat. Dieser Ruf ist ein offizieller militärischer Ruf in der Ukraine und hat sich insbesondere während des Krieges verbreitet. Die Erwiderung heißt-Herojam Slawa-Ruhm den Helden. Das konnte Tymofiy Shadura nicht mehr hören, daher posteten viele Ukrainer die Antwort auf ihren Profilen als Zeichen der Solidarität im Kampf für die Freiheit. Und das tue ich auch mit dem Titel dieses Rückblicks.

Tymofiy Shadura pic.twitter.com/p7IDuZzrAi

— Carlo "Realism, Gedankenfetzen and Rants" Masala (@CarloMasala1) March 7, 2023

Historisch geht dieser Ruf auf den ukrainischen Widerstand gegen die russische Rotarmee Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Damals wie heute entfesselte Russland einen unvorstellbaren Terror, um die Ukraine und andere Nachbarländer zu unterwerfen und zum Teil des sowjetischen Imperiums zu machen. Es ist leider auch gelungen und jegliche Nationalideen wurden auf Jahrzehnte im Keim erstickt. So war auch diese Losung verboten und erst in der unabhängigen Ukraine wiedereingeführt.

Die Freiheit muss erkämpft werden

Fast wöchentlich veröffentlichen sogenannte deutsche Intellektuelle irgendein lächerliches „Friedensmanifest“ oder organisieren „Friedendemos“. Über diesen Zynismus und diese Ignoranz können wir Ukrainer nur den Kopf schütteln. Was diese verlogenen „Friedensaktivisten“ wirklich sind, hat Wolf Biermann auf den Punkt gebracht – es sind „Secondhand-Kriegsverbrecher“. Sie sind dafür mitverantwortlich, dass die angegriffene Ukraine nicht genügend und nicht rechtzeitig militärische Hilfe erhält und dass Russland sich ermutigt fühlt, weitere Kriegsverbrechen zu begehen. Ist die unterlassene Hilfeleistung und Behinderung der Hilfe nicht eigentlich eine Straftat?

Es ist eine besondere Tragödie, wenn außergewöhnliche Persönlichkeiten, junge talentierte Menschen, die noch so viel erreichen könnten, in diesem sinnlosen Krieg sterben. So einer war der 26-jährige Dmytro-Kotsiubailo, der legendäre Kommandeur, der mit 17 Jahren freiwillig an die Front ging. Zu seinem Begräbnis in Kyiv kamen Tausende Ukrainer, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee und der ukrainische Präsident.

Da Vinci erhielt den höchsten Verdienstorden der Ukraine, ähnlich dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold

Das Interview mit Da Vinci ´s Witwe Alina Mychajlowa geht unter die Haut. Als Sanitäterin war sie dabei, als er starb.

Solche Tragödien spielen sich in der Ukraine jeden Tag ab, und inzwischen geht die Zahl in die Zehntausende. Doch niemand in der Ukraine denkt ernsthaft daran, einfach aufzugeben und das Land den Russen zu überlassen. Denn das würde einen noch größeren Terror mit Millionen Toten, vollständige Auslöschung der nationalen Identität und Rückfall in die rückständige russische Gesellschaftsordnung bedeuten. Es ist die historische Erfahrung aller Nachbarn des russischen Möchtegern-Imperiums. Und da wundert sich jemand, warum die Ukrainer so verbittert um ihre Freiheit kämpfen und bereit sind, ihr Leben dafür zu geben???

Mein erster Newsletter erblickt das Licht der Welt

Unter der geduldigen Anleitung von Steffi Seitz in The Content Society habe ich das lange aufgeschobene, weil für mich lästige Thema der Newsletter-Technik erfolgreich durchgearbeitet. Und siehe da: es war gar nicht so schlimm!

Am Sonntag, dem 26. März, habe ich zusammen mit vielen Mitbloggerinnen meinen ersten Newsletter an einen sehr exklusiven Leserkreis versandt. Ich habe darin über das Unkraut-Ayurveda geschrieben, du kannst es nachlesen, wenn du magst.

In meinem Newsletter wird es um Selbstfürsorge, Meditation und Bewusstsein gehen, aber auch um persönliche Dinge, Erkenntnisse und Aha-Momente aus meinem Leben. Das Thema dieser Woche: Erkenntnisse aus dem Aprilscherz.

Klingt interessant? Dann trage dich ein, ich freue mich!

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rund um Selbstfürsorge, Meditation und Bewusstsein

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Coaching-Modul im Bewusstseinsberaterkurs

Der offizielle Teil meiner sehr spannenden Ausbildung als Bewusstseinsberaterin an der Maharishi International University/USA ist vorbei, alle Prüfungsunterlagen sind eingereicht und Ergebnisse der Probeklienten auch. Jetzt warte ich nur noch auf die Zertifizierung und den offiziellen Start des Angebots in Deutschland. Wie aufregend, unter den Pionieren zu sein!

Unsere Tätigkeit als Bewusstseinsberater wird neben der Auswahl der geeigneten vedischen Modalitäten wie Maharishi Ayurveda, Aromatherapie, Yoga, Panchakarma etc. auch Coachingelemente beinhalten.

Das Hauptziel des bewusstseinsbasierten Coachings ist die Bewusstseinsentwicklung auf mentaler, physischer und spiritueller Ebene. Der beste Weg dahin führt über gesunde (ayurvedische) Gewohnheiten und Routinen, allen voran die Meditation. Gute Gewohnheiten sind der Schlüssel für Glück, Erfolg und gesundes Leben. Und der Knackpunkt in jedem Veränderungsprozess.

Und damit haben wir uns im März sehr intensiv beschäftigt, unter der der Leitung von Dr. Robert Keith Wallace und seinem Sohn Ted Wallace. Beide arbeiten sowohl im akademischen Bereich als auch in den Unternehmen und haben Dutzende Bücher und wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Wöchentliche Vorlesungen wurden ergänzt durch die Besprechungen in Kleingruppen und Treffen mit einem Buddy. Dieses System hat sich als sehr effektiv erwiesen, es fördert ein viel besseres Verständnis der Themen aus verschiedenen Perspektiven.

Ich möchte mich weiter in Richtung Life Coaching entwickeln und meine Kenntnisse vertiefen. An der MIU bietet sogar ein ganzes Bachelor-Studium dazu, das erste dieser Art in den USA. Doch ein drittes Studium ist sogar für mich als Fortbildungsjunkie etwas zu viel;), vielleicht finde ich einen anderen Weg.

Diese Artikel habe ich März veröffentlicht

Von admin

Hi, ich bin Marianna Sajaz. Ich bin Lehrerin, Politologin, Bloggerin und Selbstfürsorge-Coach. Ich schreibe über Bewusstsein, praktische Spiritualität und Gewohnheiten. In einem kostenlosen Impulscoaching zeige ich dir, wie dein Bewusstsein zum besten Verbündeten in deinem Leben wird. Wenn du deine Gewohnheiten ändern möchtest und dabei Unterstützung brauchst, melde dich für das kostenlose Webinar "10 Hacks for Habit Change".

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