Das läuft bei mir 2023 anders

Marianna Sajaz Das läuft bei mir anders 2023

Anfang Dezember las ich im Newsletter meiner Blogger-Kollegin und Vortragtrainerin Elma Esrig den Satz, der mich zum Schmunzeln und auch zum Nachdenken gebracht hat: „Wenn man nicht plant, dann merkt man ja gar nicht, dass alles ganz anders kommt.“

Ich fühlte mich ertappt. Das Jahr war rum, und ich musste mir zugestehen, dass kaum einer von meinen ehrgeizigen Plänen Realität geworden war. Zum großen Teil machte der Krieg in meinem Heimatland Ukraine einen fetten Strich durch meine Rechnung, aber auch meine Interessen haben sich verändert.

Dennoch plane ich voller Zuversicht mein 2023, auch wenn ich nicht wirklich wissen kann, was passiert. Also gehe ich davon aus, dass alles bestmöglich für mich läuft, auch wenn konkrete Ereignisse und Ergebnisse vielleicht anders aussehen, als ich sie mir vorstelle. Ich vertraue auf das Leben und auf den Prozess.

1. Weiteres Jahr Bloggen in The Content Society (TCS)

Seit Januar 2022 bin ich Mitglied in der tollen Community rund um Judith Peters Sympatexter und habe in dieser Zeit 30 Artikel veröffentlicht und geteilt. Das ist zwar deutlich weniger, als ich mir vorgenommen habe, es lag an mir und anderen Umständen wie z.B. dem Krieg. Dieses Jahr habe ich die Chance, mein Ziel zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Das Schreiben fällt mir immer leichter und macht Spaß. Der Engpass ist nur die Zeitplanung und Fokus.

Ende Dezember entscheide ich mich noch ein weiteres Jahr mitzubloggen. Es gibt schöne Themen, die Gemeinschaft ist großartig und der Support in allen Fragen hervorragend.

Meine Webseite will ich mithilfe der Profis aus der TCS weiter ausbauen und ihr ein frischeres Design verpassen. Es wird auch Zeit für einen neuen Claim und eine aussagekräftige Dreiercombo. Mir schwebt so was wie „Bewusstsein rockt! / Selbstfürsorge und Transzendentale Meditation“ vor.

2. Bewusstsein wird mein Hauptthema

Endlich habe ich ein wirklich spannendes und unfassbar vielseitiges Thema gefunden, das ich in absehbarer Zeit tiefgehend erforschen werde. Nicht umsonst lautet mein Jahresmotto „Bewusstsein rockt!“ und meine Prognose für die Coaching – und Gesundheitsbranche – „Alles wird Bewusstsein!“

Was es auf sich hat, werde ich hier demnächst verraten. Mit diesem Thema möchte ich mich als Expertin für Bewusstseinsentwicklung positionieren und erste Kunden dazu beraten. Der Hintergrund ist meine fast abgeschlossene Ausbildung als Bewusstseinsberaterin (Consciousness Advisors Course an der Maharishi International University in Fairfield/USA).

Ich spiele auch mit dem Gedanken, Vorträge über das Bewusstsein zu halten. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre sind sehr spannend und wert, auch vor einem breiteren Publikum geteilt zu werden.

3. Mehr Sichtbarkeit auf Social Media

Erst Anfang 2022 habe ich Business-Accounts bei Facebook und Instagram erstellt und eher halbherzig bespielt. Es gab kaum Struktur oder thematischen Schwerpunkt. Hier gibt es noch viel Raum zum Wachsen.

Die Accounts bei Xing und Linkedin habe ich auch stiefmütterlich behandelt, die Informationen müssen aktualisiert und mit neuen Fotos versehen werden. Wir können uns aber trotzdem jetzt schon vernetzen;).

Vor allem will ich herausfinden, was für meine noch zu definierende Zielgruppe interessant und hilfreich ist. Und eine sinnvolle Planung wäre auch gut, denn bisher poste ich ohne Plan, oft weiß ich nicht, was ich posten soll und verschwinde tagelang im Maulwurfmodus. Das mögen die Algorithmen wohl nicht so besonders und setzen die Sichtbarkeit des Accounts herab.

4. Professionelles Fotoshooting

Es wird Zeit für schöne, professionelle Fotos für meine Blogbeiträge und Social Media. Meine Selfies empfinde ich als komisch, aber immerhin habe ich immer weniger Hemmungen, sie auch zu posten. Der hartnäckige Mindfuck diesbezüglich löst sich langsam aber sicher auf.

Vielleicht reicht auch ein guter Selfie-Kurs aus, mal sehen;)

5. Eigene Bewusstseinsentwicklung und ein Meditationsretreat

Meine Bewusstseinsreise geht natürlich weiter, ich praktiziere regelmäßig die Transzendentale Mediation (TM) und erlerne meine erste Fortgeschrittenen-Technik. Der Termin ist bereits gebucht.

Zudem möchte ich mir einmal ein richtiges einwöchiges Yoga- und Meditationsretreat gönnen, vielleicht im Juli in Österreich. Dort findet die Weltfriedensversammlung statt, ursprünglich vom indischen Physiker und spirituellen Lehrer Maharishi Mahesh Yogi initiiert und seitdem an vielen Orten weltweit durchgeführt.

Nach Ansicht von Maharishi harmonisiert sich das kollektive Bewusstsein und die Konflikte nehmen ab, wenn ein Prozent der Bevölkerung gemeinsam meditieren. Dieser Effekt wurde wissenschaftlich untersucht und bekam den Namen Maharishi-Effekt.

Als Ukrainerin wünsche ich mir nichts sehnlicher als Frieden in meiner Heimat und der ganzen Welt. Daher unterstütze ich solche Bemühungen, auch wenn ich realistisch bleibe und gleichzeitig massive Aufrüstung der Ukraine mit westlichen Waffen begrüße. Langfristig könnte es aber vielleicht doch gelingen, eine ausreichend große Zahl der Menschen zum Meditieren zu bewegen. Zudem gibt es vielversprechende Forschungsergebnisse über die positive Wirkung der Transzendentalen Meditation bei PTSD (posttraumatische Belastungsstörung), die bereits viele Ukrainer aufweisen.


Und was nimmst du dir für 2023 vor? Teile es gerne hier in den Kommentaren.

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