12 von 12 im Januar 2023

Marianna Sajaz

Geburtstag meiner Schwester, exzessives Einkaufen, Spaziergang in der Stadt und lecker bekochen lassen von den Kindern – das war mein 12. Januar 2023.

Weißes Kästchen mit vielen kleinen Herzen und roter Schleife
Meine Schwester aus der Ukraine entflieht für ein paar Tage dem dunklen Kriegswinter und ist derzeit zu Besuch. Sie hat heute Geburtstag und zum ersten Mal seit vielen Jahren feiern wir zusammen.
Sauce Bolognese in der Pfanne
Bevor wir zum Einkaufen für heutiges Festessen aufbrechen, koche ich noch schnell meine legendäre Soße Bolognese. Sie kommt gut an, besonders bei Kindern.
Zirkuszelt  Baldoni
Nach dem Einkaufen fahren wir am Zirkuszelt vorbei, und ich frage mich, wie es wohl ist, mit dem Zirkus unterwegs zu sein und wie die Leute die Coronazeit überstanden haben.
Kleiner Bach im Wald im Winter
Die vier Kinder (meine und die von meiner Schwester) übernehmen die Küche und schicken uns raus. Wir machen einen Spaziergang durch den winterlichen und windigen Markt Schwaben.
Bronzeskulptur zur 100 Jahre SPD
Auch das ist Kunst. Die von der SPD proklamierten Werte sind allerdings nur noch leere Worte. Die Partei und ihre Kanzler entpuppten sich als glühende Putin-Versteher, Russland-Romantiker und scheinheilige Pazifisten. Eine Schande für Deutschland.
Himmel über Markt Schwaben
Früher war ich bekennender Großstadt-Fan. Inzwischen genieße ich das Landleben und den freien Himmel über dem Kopf.
Rathaus Markt Schwaben mit gelb-blauer ukrainischer Fahne
Immerhin zeigt sich unser Rathaus solidarisch mit der Ukraine, es weht die gelb-blaue ukrainische Fahne. Als Ukrainerin schätze ich die deutsche Unterstützung, hauptsächlich für die Geflüchteten. Doch die verbliebenen 30 Millionen können und wollen nicht in die fremden Länder fliehen, und sie müssen ihr Land mit allen Mitteln vor dem russischen Staatsterrorismus verteidigen können. Auch mit schwerem Kriegsgerät wir deutsche Leopard-Panzer.
Markt Schwaben weihnachtlich beleuchtet
Markt Schwaben ist immer noch weihnachtlich beleuchtet, auch wenn es vergleichsweise spärlich ist. Meine Schwester sagt, dass die beleuchteten Ortschaften der krasseste Kontrast zu der Ukraine sind. Dort versinkt derzeit alles im Dunkeln, weil die russischen Bastarde ständig die Energieinfrastruktur beschädigen.
Weiße und rote Salatschüsseln auf dem Tisch
Zurück zu Hause finden wir die Vorbereitungen zum Festessen in vollem Gange. Es gibt einen Reissalat mit Meeresfrüchten, einen Reisnudelsalat mit Lammfleisch und Rucola,…
Risotto mit Garnelen in Herzform
ein cremiges Risotto mit Garnelen…
Tiramisu
…und sündhaft leckeres Tiramisu. Wir genießen unser familiäres Zusammensein im friedlichen Deutschland und denken daran, wie surreal es ist, dass kaum 2000 Kilometer von hier die Hölle auf Erden tobt. Möge das böse russische Möchtegern-Imperium schnellstmöglich zusammenbrechen und die Menschen in der Ukraine zum normalen Leben zurückkehren.

Und wie war dein 12. Januar 2023? Teile deine Geschichte gerne in den Kommentaren.


Immer wieder gerne mache ich mit beim spannenden Blogformat #12von12, das in Deutschland von Caroline Dietze auf ihrem Blog Draußen nur Kännchen veranstaltet wird. Ganz unterschiedliche Blogger dokumentieren am 12. jeden Monats ihren Tag in zwölf Bildern.

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