Das harte Problem des Bewusstseins und der Versuch einer harten Lösung

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Menschliches Gehirn verbunden mit dem Kosmos

Das harte Problem des Bewusstseins wurde zum ersten Mal vom australischen Philosophen David Chalmers auf einer Konferenz 1994 definiert. Er stellte fest, dass es trotz enormer wissenschaftlichen Fortschritte in allen Bereichen keine plausible Erklärung dafür gibt, wie genau unser Nervensystem unsere subjektiven Erfahrungen erzeugen kann.

Die neuronalen und biochemischen Prozesse in unserem Körper verstehen die Wissenschaftler immer besser, mit ausgeklügelten Bildgebungsverfahren kann das Gehirn live bei der Arbeit beobachtet werden, es wurden auch schon viele physiologischen Korrelate wie Blutzusammensetzung, Herzfrequenz und Atemtempo ausgemacht. Das bezeichnet man als „leichte Probleme“ des Bewusstseins, die in absehbarer Zeit gelöst werden können.

Bei der Frage, wie unsere Physiologie unsere subjektiven Erfahrungen wie Liebe, Freude, Trauer, Begeisterung usw. kreieren kann, bleibt aber bisher unbeantwortet.

„. .even when we have explained the performance of all the cognitive and behavioral functions in the vicinity of experience—perceptual discrimination, categorization, internal access, verbal report—there may still remain a further unanswered question: Why is the performance of these functions accompanied by experience?“
— David Chalmers, Facing up to the problem of consciousness

Dieses Problem ist aktuell eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, und dementsprechend gibt auch eine rege Forschung in diesem Bereich.

Der libanesisch-amerikanische Neurowissenschaftler und vedischer Experte Dr. Tony Nader versucht, eine harte Lösung für dieses Problem zu entwickeln. Dafür geht einen radikalen Weg und dreht die Ausgangsthese um. Er schlägt vor, das reine Bewusstsein als primär zu betrachten und die Materie, auch unseren Körper, als Ausdrucksformen dieses reinen Bewusstseins zu betrachten.

In seinem Buch „The Onbounded Ocean of Consciousness“ und in einem sehr empfehlenswerten Kurs an der Maharishi International University erörtert Dr. Nader äußerst detailliert, wie aus einem unmanifesten Feld, das potenziell alle Möglichkeiten enthält, ganz konkrete Objekte, Subjekte und Phänomene werden. Dabei gibt es keine wirkliche Trennung zwischen der materiellen und nicht-materiellen Ebene, alles ist eins, auch wenn einzelne Perspektiven zeitweise eine eigene Existenz zu führen scheinen.

„Consciousness is All There is—Tony Nader, MD, PhD“ 

Was auf den ersten Blick verwegen erscheint, könnte in die richtige Richtung weisen, die neuesten Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften, Epigenetik und der Quantenphysik bestätigen das. Besonders spannend ist, dass diese Erkenntnisse auf verblüffende Weise mit den alten spirituellen Lehren übereinstimmen, auch wenn Bergriffe freilich anders sind.

In diesem Podcast gibt es regelmäßige Updates über den Stand der Bewusstseinsforschung und spannende Interviews mit den Wissenschaftlern.

Zitiert nach Wikipedia

Von Marianna Sajaz

Du, einfach unerschütterlich! Das ist meine Philosophie und das Ziel meiner Arbeit. Wer sind wir? Woher kommen wir? Was machen wir hier? Diese Fragen lassen mich nicht los. Und je tiefer ich grabe, desto faszinierender wird es: Die alten Veden und die moderne Wissenschaft kommen zum selben Ergebnis – nur mit anderen Begriffen.

Was, wenn du nicht nur Bewusstsein hast, sondern es auch bist?

Diese Frage hat alles für mich verändert. Und ich halte nichts von esoterischem Hokuspokus – mich interessiert, was wirklich funktioniert. Wie wir uraltes Wissen ganz praktisch nutzen können, mit kleinen Schritten, die ins Leben passen.

In meiner Community Life Shift Circle tun wir genau das: Wir entwickeln gemeinsam Gewohnheiten und Routinen, die etwas verändern. Mit Challenges, Austausch und einer gesunden Portion Neugier. Komm gerne dazu!

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