12 von 12 im Juni 2022: Ciao, bella Italia!

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Es ist unser letzter Urlaubstag in Italien, ich habe es genossen und gleichzeitig schlechtes Gewissen gehabt. Urlaub zu machen, während in meinem Heimatland Ukraine Hölle auf Erden ist und täglich Hunderte (!!!) Menschen sterben, fühlte sich falsch und surreal an. Doch ein zweites Mal zu stornieren war nicht mehr möglich (letztes Jahr haben wir es wegen dem Tod meines Onkels umgebucht).

Vor dem Eingang ins Villagio Isamar

Aus dem morgendlichen Strandlauf wurde leider schon wieder nichts, aber ich habe meditiert.
Wir kochen uns einen letzten Espresso auf dem Gasherd. Und finanzieren damit grausame russische Waffen, die ukrainische Städte in Schutt und Asche legen und ukrainisches Volk vernichten. Wir alle machen das, jeden Tag – wir füttern das Monster, das uns verschlingen will.
Die Menschen sind schon komische Spezies.

Wir verbringen den Vormittag im Pool und am Strand und essen eine Kleinigkeit. Diese Kleinigkeit für 4 Personen kostet über 60 Euro ohne Getränke und somit mehr als die Hälfte einer ukrainischen Monatsrente. Meine Mutter, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet ist, nimmt es mit Fassung.
Einen leckeren Cafe Gelato (oder Gelato Cafe?) gönnen wir uns trotzdem.
Meine Mutter heißt Verona, und als ich vorgeschlage, einen kleinen Abstecher in ihre Namensvetter- Stadt zu machen, ist sie begeistert.

Die Vororte sind eher langweilig und für meine Mutter überraschend unspektakulär. Wichtiges Learning für sie: manche ukrainischen Orte brauchen sind vor den italienischen oft nicht zu vertecken.
Näher an der Stadtmitte wird es schon interessanter.
Wir parken unweit vom Zentrum, aber die Mittagshitze ist unerträglich und lädt nicht zum Spaziergang ein. Ein Punkt auf Mamas Bucketlist ist trotzdem abgehackt.
Auf der Heimfahrt hören wir uns eine eigens dafür zusammengestellte Playlist an, die auch wunderbar stimmungsvolle Italoklassiker enthält.

Von Marianna Sajaz

Du, einfach unerschütterlich! Das ist meine Philosophie und das Ziel meiner Arbeit. Wer sind wir? Woher kommen wir? Was machen wir hier? Diese Fragen lassen mich nicht los. Und je tiefer ich grabe, desto faszinierender wird es: Die alten Veden und die moderne Wissenschaft kommen zum selben Ergebnis – nur mit anderen Begriffen.

Was, wenn du nicht nur Bewusstsein hast, sondern es auch bist?

Diese Frage hat alles für mich verändert. Und ich halte nichts von esoterischem Hokuspokus – mich interessiert, was wirklich funktioniert. Wie wir uraltes Wissen ganz praktisch nutzen können, mit kleinen Schritten, die ins Leben passen.

In meiner Community Life Shift Circle tun wir genau das: Wir entwickeln gemeinsam Gewohnheiten und Routinen, die etwas verändern. Mit Challenges, Austausch und einer gesunden Portion Neugier. Komm gerne dazu!

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