Wow, was für ein Glücksfeuerwerk hat diese Blogparade entfacht! Siebzehn wundervolle BloggerInnen haben ihre Beiträge eingereicht und die Blogosphäre ein gutes Stück glücklicher gemacht. Aber lies selbst, lass dich inspirieren, und vielleicht willst du auch noch mitmachen. Das Aufschreiben einer Glücksliste ist transformierend, so viel steht klar.
Sabine Landua: Auf den Spuren des Glücks
Sabine Landua ist Lerntherapeutin und Lerncoach im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen und hilft Kindern und Erwachsenen, das Lernen zu meistern.
Sabines Beitrag ist nicht nur eine einfache Aufzählung, sondern wird durch Zitate aus dem Kinderbuch „Jaron auf den Spuren des Glücks“ strukturiert, was ihr eine tiefere, philosophische Ebene verleiht.
Die Glücksliste ist in verschiedene thematische Abschnitte gegliedert, die sich an den zitierten Weisheiten orientieren. So finden sich unter Überschriften wie „Glück ist, wenn man etwas genießt“ oder „Glück ist, wenn man den Blick auf das Schöne und Gute lenkt“ ganz konkrete, persönliche Beispiele. Diese reichen von alltäglichen Freuden, wie dem Geschmack einer Pfefferminzlimonade oder dem Duft von frisch gemähtem Gras, bis hin zu bedeutungsvollen Momenten wie beruflichen Erfolgen und der gemeinsamen Zeit mit geliebten Menschen.
Susanne Wagner: Glück ist eine Sinneswahrnehmung

Susanne Wagner ist eine Atemtherapeutin und Bloggerin und hilft Menschen dabei, durch bewusstes Atmen und Wahrnehmen zu mehr Wohlbefinden zu finden.
In ihrem Beitrag teilt Susanne ihre ganz persönliche Perspektive, dass Glücklichsein für sie vor allem über die sinnliche Wahrnehmung der Welt geschieht.
Die Glücksliste ist eine großartige und inspirierende Sammlung von Sinneserfahrungen. So finden sich unter den 100 Punkten ganz konkrete, sinnliche Wahrnehmungen wie das Gefühl von Wind in den Haaren, der Duft von Rosen oder frisch gebackenem Brot, das Geräusch eines kratzenden Bleistifts auf Papier oder der Anblick von „Wolkenkino“ am Himmel. Aber auch überraschende Wahrnehmungen wie den Schlüssel ungehindert im Schloss drehen oder beim Abschneiden des Salats eine Schnecke finden;).
Diese Liste dient Sabine als eine Art Anker und Erinnerung daran, wie viele kleine Momente des Glücks im Alltag zu finden sind, falls sie dieses Gefühl einmal aus den Augen verlieren sollte.
https://atemsinn.ch/sinne/wahrnehmungen-die-gluecklich-machen
Melanie Hafner: Es sind die Dankbaren, die glücklich sind

Melanie Hafner ist Designerin und entwickelt und gestaltet visuelle Konzepte für ihre Kunden und macht Marken sichtbar.
Melanie ist überzeugt: Auf Glück wartet man nicht. Wie man sich zum Leben verhält, darauf kommt es an. Sie sagt es selbst am besten: Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich. Das beweist sie, indem sie uns 100 Momente zeigt, die ihr Leben reich machen. Ihre Liste versammelt winzige, kostbare Augenblicke, die so herrlich normal und gerade deshalb so besonders sind.
Sie tanzt auch mal laut lachend durch den Hausflur, einfach weil der richtige Song im Radio läuft. Als Mädchen pflückte sie Himbeeren, um sich von dem Geld ihren ersten Fernseher zu kaufen, und man spürt, wie dieser selbst geschaffene Glücksmoment bis heute nachwirkt.
Melanies selbstständige Arbeit ist eine weitere große Glücksquelle für sie, z. B. wenn ein Logo ins Schwarze trifft oder wenn sie ihr Design zum ersten Mal „in freier Wildbahn“ entdeckt.
Melanie Hafner: Glücksmomente leben
Julia Georgi: Glück ist eine Frage der inneren Haltung

Julia Georgi ist Psychologin, Hypnotherapeutin sowie Mentorin für erfolgreichen Praxisaufbau.
Laut Julia ist Glück kein Schmetterling, dem man hinterherjagt. Es ist auch nichts, was einfach so passiert. Sie ist überzeugt: Wir müssen dem Glück schon selbst aktiv einen Stuhl hinstellen, damit es sich bei uns niederlässt. Wie das geht? Indem wir genau hinschauen und uns entscheiden, die vielen kleinen, kostbaren Dinge im Alltag zu sehen und wertzuschätzen.
In ihrer Arbeit wird sie dann glücklich, wenn sie Menschen wirklich erreicht. Wenn ein Klient sich verstanden fühlt, wenn sie Ängste vor Hypnose auflösen kann, oder wenn Jahre später eine Postkarte im Briefkasten liegt, auf der einfach nur „Danke“ steht. Sie liebt es, ohne Skript zu arbeiten, ihre Kreativität zu leben und sogar mit Lachyoga zu helfen – eine Methode, die sie bei Schmerzpatienten einsetzt. Man spürt, wie sehr sie es genießt, wenn sie nicht nur als Psychologin, sondern als Mensch wahrgenommen wird, der einen echten Unterschied macht.
Und privat? Da wird ihr Glück ganz handfest. Es ist da, wenn ihre Tochter ihr „Hab dich lieb, Mama“ ins Ohr flüstert oder wenn sie in ihrer zweiten Heimat, dem Zillertal, auf die Berge schaut. Sie wird glücklich, wenn sie Klavier spielt, tanzt oder sich in einem roten Kleid einfach nur wohlfühlt. Und sie zeigt ihren wunderbaren Humor, wenn sie erzählt, wie sie mindestens einmal im Jahr „Das Leben des Brian“ schaut, jeden Dialog mitquatscht und am nächsten Tag im Büro lauthals „Die Römer kommen“ ruft.
Am Ende beweist sie mit ihrer Liste vor allem eines: Glück ist kein großes, abstraktes Ziel, sondern etwas, das wir jeden Tag aufs Neue für uns selbst zusammensetzen können.
https://www.juliageorgi.de/dinge-die-mich-gluecklich-machen
Astrid Engel: Das Glück versteckt sich in den unspektakulären Momenten

Astrid Engel bezeichnet sich selbst als Scannerin, und ihr Gehirn sucht ständig nach neuen Ideen, Systemen und Verbindungen. Auf ihrem Blog und in ihren Challenges dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation für Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten.
Astrid findet ihr Glück oft dort, wo andere nur Arbeit oder Chaos sehen. Sie empfindet eine tiefe Befriedigung, wenn eine richtig knifflige Wertungsmatrix bei der Arbeit endlich funktioniert oder wenn sie einen Arbeitsschritt durch eine winzige Änderung noch effizienter macht. Dieses Gefühl zieht sich bis ins Private: Sie liebt es, morgens Aufgaben in ihrer Putz-App abzuhaken, und freut sich über die frechen Kommentare des Staubmonsters Dusty.
Gleichzeitig braucht sie die Weite und die Bewegung. Sie wandert auch mal 50 Kilometer am Stück, fährt Rennrad oder schwimmt frühmorgens um halb sieben eine Stunde, bevor sie ins Büro geht.
Enge Beziehungen zu den Menschen, die sie schon ewig begleiten, sind eine weitere Glücksquelle.
https://astridengel.de/was-glucklich-macht
Dana Schulz: Glück steckt oft mitten im Alltag

Dana Schulz ist Grafikdesignerin und begeisterte Bastlerin aus Berlin. Neben ihrer Arbeit hilft sie stressgeplagten Menschen, mit Basteln zur Ruhe zu finden.
Für Dana ist Glück kein lautes Feuerwerk, sondern eher das leise Summen der kleinen Dinge, die den Alltag zum Leuchten bringen.
Ihre Liste fühlt sich an wie ein Spaziergang durch ihr Leben: Sie freut sich, wenn die Holunderblüten duften und sie sofort an Sirup denken muss, oder wenn sie den Geruch von frisch gemähtem Gras in der Nase hat. Man spürt ihre kreative Seele, wenn sie davon schreibt, wie sie mit ihrer Kamera loszieht, um schöne Motive zu entdecken. Ganz stark wird auch die Verbindung zu ihrer Arbeit deutlich: Sie findet ihr Glück, wenn sie nach getaner Arbeit zufrieden auf ein fertiges Design-Projekt blickt oder spürt, dass ihre Arbeit für andere einen Sinn hat und sie damit begeistern kann.
So mischt sie gekonnt private Augenblicke mit der Leidenschaft für ihren Beruf und lädt uns mit ihrer Liste ein, selbst die Augen offenzuhalten. Sie zeigt, dass das Glück oft schon da ist – man muss nur hinschauen.
Dana Schulz: 100 Dinge, die mich glücklich machen
Daniela Brandl: Jede Situation im Leben beherbergt das Glück

Daniela Brandl ist systemische Coach und Heilpraktikerin und hilft ihren Klientinnen, ihr Leben zu verändern und Ziele zu erreichen.
Wenn man Daniela Brandls Liste liest, spürt man sofort, wie sehr sie ihr Leben mit allen Sinnen genießt. Ein Schild an ihrer Haustür erinnert sie jeden Tag daran, glücklich zu sein – und genau das tut sie auch. Sie beschreibt, wie sie mit ihrem Mann den eigenen Garten zu einem kleinen Paradies gemacht hat und wie gut es sich anfühlt, dort barfuß durchs Gras zu laufen. Sie umarmt auch mal einen Baum im Wald oder spürt einfach nur die Sonne im Gesicht.
Ihre Freude am Leben schmeckt man förmlich. Sie liebt Pistazieneis, Datteln mit Nussmus und kocht am liebsten ohne Rezept, einfach aus dem Bauch heraus. Genauso gerne stöbert sie in Hofläden nach regionalen Schätzen. Aber auch ihre Arbeit als Coach erfüllt sie tief, wenn sie sieht, wie die Frauen, die sie begleitet, aufblühen und ihre Ziele erreichen.
Daniela liebt es, kreativ zu sein, malt, töpfert und singt laut im Chor. Sie zieht ihr Dirndl an, um das Leben zu feiern, und tanzt wild durchs Wohnzimmer. Man merkt, dass sie sich nicht scheut, auch mal albern zu sein und das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Ihre Liste ist eine ansteckende Einladung, das Glück im Hier und Jetzt zu finden – sei es bei einem guten Gespräch, beim Beobachten von Eichhörnchen oder einfach nur, wenn sie einen neuen Stift zum ersten Mal benutzt.
Daniela Brandl: Von Dirndl bis Dattel – 100 und 1 Dinge, die mich glücklich machen
Marianne Kewitsch: Glücksglitzer wie Feenstaub verstreuen

Marianne Kewitsch ist ganzheitliche, intuitive Impulsgeberin für ein erfülltes Leben in Natürlichkeit. Außerdem ist sie Aromapraktikerin, Tierkommunikatorin, Lebenshofbetreiberin, Networkerin und dynamische Bloggerin in Bruckberg bei Landshut.
Wenn man Mariannes Liste liest, steht man gefühlt schon mitten auf ihrem Lebenshof, umgeben von Tieren und dem Duft von Heu und ätherischen Ölen. Ihr Glück ist handfest und erdverbunden. Es beginnt, wenn sie morgens in den Stall kommt und die Pferde ihr zuwiehern. Sie liebt es, barfuß durchs Gras zu gehen, im Garten zu arbeiten oder den Tieren einfach nur eine Freude zu machen. Man spürt ihre tiefe Zufriedenheit, wenn sie eine volle Futterkammer sieht oder wenn es ihr gelingt, ein gerettetes, traumatisiertes Tier dazu zu bringen, wieder Vertrauen zu fassen.
Neben der tiefen Verbindung zu ihren Tieren und der Natur findet sie ihr Glück in vielen kleinen, sinnlichen Momenten. Sie trinkt morgens Ingwershots, genießt eine heiße Dusche nach einem langen Tag und liebt es, wenn das Haus nach Orange oder Bergamotte duftet. Sie ist dabei erfrischend ehrlich: Sie freut sich auch, wenn ihre Waage unter 64 kg bleibt oder wenn sie sich für einen seltenen Moment „schön angezogen und sauber“ fühlt, was bei ihrer Arbeit nicht oft vorkommt.
Am Ende beschließt sie, Glücksmomente ganz bewusst zu sammeln, so wie sie in der Natur Steine in Herzform findet. Sie möchte ihr Herz mit Dankbarkeit füllen, anstatt sich von den negativen Nachrichten der Welt erdrücken zu lassen.
https://www.mariannekewitsch.com/gluecklich
Gunhild Rudolph: Glück kann man manchmal im Vorbeigehen pflücken
Gunhild Rudolph ist passionierte Gartenmentorin und unterstützt beim natürlichen und ganzheitlichen Gärtnern.
Gunhilds Glücksliste riecht nach der nassen Erde und klingt wie das Summen der Bienen. Sie ist Gärtnerin aus Leidenschaft, und ihr Glück wurzelt tief in der Natur. Sie freut sich, wenn sie den Kompost riecht, der nach Wald duftet, oder wenn sie einfach nur barfuß durchs taunasse Gras läuft. Sie liebt es, draußen zu schlafen, den Mond anzuschauen und morgens vom Vogelgezwitscher geweckt zu werden. Man spürt ihre Begeisterung, wenn sie beschreibt, wie sie im alten Volvo über die Landstraßen fährt, um neue Gärten zu entdecken.
Ihr Glück ist aber auch voller Leben und Bewegung. Sie tanzt Lindy Hop, dass die Sohlen glühen, und lacht Tränen, wenn sie mit ihren Geschwistern zusammen ist. Sie liebt es, wenn ihre Kinder anfangen zu kochen und sie plötzlich bekochen, oder wenn sie merkt, wie sie sich zu tollen Menschen entwickeln. Es sind diese echten, ungestellten Momente, die sie sammelt.
Beruflich wird Gunhilde dann glücklich, wenn sie eine Kundin ermutigen kann, ihren Garten einfach mal ein bisschen wild sein zu lassen, oder wenn sie spürt, dass ihr Wissen anderen Menschen wirklich hilft.
Maria Klitz: Glück braucht keine großen Luxusgüter
Maria Klitz bloggt über ihren Alltag als neurodiverse Mama und Krebsüberlebende, aber auch über verschiedene gesellschaftliche Tabuthemen.
Für Maria ist Glück kein lautes Event, sondern eher ein Gefühl, das sich einstellt, wenn die Welt für einen Moment stillsteht. Sie findet es, wenn sie sich nach einem langen Tag ins Bett kuschelt und die Gedanken zur Ruhe kommen. Oder wenn sie es schafft, etwas Belastendes endlich loszulassen und sich ganz so anzunehmen, wie sie gerade ist. Ihr Glück wurzelt tief in ihr selbst.
Gleichzeitig lebt ihr Glück von der Verbindung zu anderen. Es entsteht in einem Gespräch, das nicht nur an der Oberfläche kratzt, oder wenn sie merkt, dass jemand ihre Frage „Wie geht’s dir?“ wirklich ernst meint. Sie beschreibt die Wärme, die sie spürt, wenn ihr Kind einfach so ihre Nähe sucht oder sie eine unerwartete, liebevolle Nachricht von einem Freund bekommt.
Und dann sind da noch die unzähligen kleinen Sinneseindrücke, die ihren Tag erhellen: der Duft von frisch gemahlenem Kaffee, das Gefühl von warmen Socken an kalten Füßen oder das Prasseln von Regentropfen am Fenster. Sie muss nicht weit reisen, um zufrieden zu sein; oft reicht ein Spaziergang im Wald, ein schöner Song aus ihrer Jugend oder einfach nur ein kurzer Moment, in dem sie einen Regenbogen am Himmel entdeckt.
Iris van Bebber: Glück ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung
Iris van Bebber ist Human-Design-Coach und Meditations- und Yogalehrerin und hilft Menschen dabei, ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit der eigenen Natur zu führen.
Das Glück von Iris hat manchmal lange Ohren und macht „I-Ah“. Sie liebt es einfach, Esel zu sehen. Ihre Freude findet sie aber auch in Tönen – wenn sie selbst singt, im Gesangsunterricht an ihrer Stimme feilt oder auf Konzerten in der Musik versinkt.
Ihr Zuhause ist eine Oase kleiner Glücksmomente. Sie schaut den Vögeln am Futterhaus zu oder beobachtet, wie ihr Mann im Garten werkelt. Sie kocht gerne und probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fühlt sich sowohl in gemütlicher Kleidung als auch in schicken Röcken wohl.
Manchmal muss sie ihr Glück auch anfassen oder riechen können: In Buchhandlungen oder Schreibwarenläden zu stöbern, gehört für sie genauso dazu. Ihre Liste zeigt, wie viele verschiedene kleine Dinge das Leben bereichern, wenn man nur genau hinsieht und hinhört.
Anja Maroske-Jeck: Glück ist nur im Hier und Jetzt zu finden

Anja Maroscke-Jeck spielt und unterrichtet schottische Dudelsackmusik und nimmt erfolgreich an vielen Wettbewerben als Solospielerin teil.
Anjas Glück klingt mal nach einem schottischen Dudelsack, mal nach dem leisen Rascheln von Wind in den Bäumen. Es ist ein Glück, das tief in der Natur und in der Musik verwurzelt ist. Sie findet es, wenn sie einem klassischen Dudelsackstück lauscht, das „Piobaireachd“ heißt, oder wenn sie gälischen Gesängen zuhört. Genauso wird sie glücklich, wenn sie dem Gesang einer Amsel lauscht oder dem „knatschigen“ Geräusch, das ein Stück Rührkuchen zwischen den Fingern macht.
Anjas Freude ist oft mit Erinnerungen verknüpft. Ein torfiger Single Malt oder ein Kleidungsstück aus Harris Tweed versetzen sie sofort nach Schottland. Sie schätzt die Hasenglöckchen, die sie vor vierzehn Jahren von der schottischen Insel Harris im Rucksack nach Hause brachte und die heute noch in ihrem Garten blühen. Genauso schmeckt ihr ein frisches Brötchen mit Leberkäse, weil es sie an ihre Kindheit erinnert.
https://www.thistle-bagpipe.de/post/100-dinge-die-mich-gl%C3%BCcklich-machen
Silke Geissen: Ich bin leicht zu beglücken

Silke Geissen ist Coach für ein Midlife ohne Crisis, Hochzeits- und angehende Trauerrednerin, Bloggerin und Nordlicht aus tiefster Seele.
Wenn man die Glücksliste von Silke liest, spürt man eine tiefe, unkomplizierte Lebensfreude. Sie braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Manchmal reicht es schon, morgens ohne Schmerzen aufzuwachen, den ersten Kaffee zu riechen oder einfach nur ausgiebig zu gähnen und sich zu strecken. Ihr Glück ist oft ganz nah, direkt in ihrem Garten, wo sie barfuß läuft, die Vögel beobachtet oder sich über die erste reife Tomate freut.
Sie liebt die kleinen, alltäglichen Begegnungen. Ein kurzer Plausch mit einem Fremden, ein ehrliches Lachen, das aus dem Bauch kommt, oder eine liebevolle Umarmung können ihren Tag erhellen. Man merkt, wie sehr sie Menschen und ihre Geschichten mag, sei es in guten Gesprächen, beim Beobachten von Leuten im Café oder wenn sie als Coachin spürt, dass sie wirklich etwas bewirken kann. Sie freut sich auch diebisch, wenn sie mit einem Witz jemanden zum Lachen bringt.
Ihr Glück ist aber auch voller Vorfreude. Sie kann es kaum erwarten, 2025 Großmutter und Tante zu werden, und sie genießt die Verbindung zu ihrer 88-jährigen Mutter. Sie tanzt gerne durchs Wohnzimmer, singt laut im Auto mit und liebt es, sich in ein gutes Buch zu vertiefen.
https://silke-geissen.de/100-plus-dinge-die-mich-gluecklich-machen
Kathrin Frank: Im Leben genug Raum für ein großes Stück Glück lassen
Kathrin Frank begleitet Unternehmen und Menschen dabei, die Zukunft proaktiv nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Auf ihrem Blog schreibt sie über achtsame Selbstführung, gesunde Produktivität, Selbstorganisation, buddhistische Psychologie, Selbstverantwortung und New-Work-Konzepte.
Die Glücksliste von Kathrin ist strukturiert und fast schon psychologisch durchdacht – Kathrin unterteilt ihr Glück in die Beziehung zu sich selbst, zu anderen, zu den Sinnen und zur Arbeit. Doch sie lebt auch von ganz einfachen, alltäglichen Momenten. Ihr Glück ist das Gefühl von Sand, der durch ihre Finger rieselt, oder der Duft von Sonnencreme, der sie an Urlaub erinnert. Es ist der Geschmack von Mohnschnecken vom Bäcker oder das wohlige Gefühl, wenn sie am Sonntagmorgen lange im Bett liegen bleibt.
Sie findet ihr Glück aber auch ganz bei sich selbst. Zum Beispiel, wenn sie eine Entscheidung trifft, die sich einfach richtig anfühlt, oder wenn sie über ihre eigenen Macken lachen kann. Als Wirtschaftspsychologin freut sie sich, wenn sie sieht, dass ihre Arbeit Früchte trägt, wenn sie positives Feedback bekommt oder wenn sie einfach nur ihre To-do-Liste für den Tag abarbeitet.
Wichtiger noch ist Kathrin aber die Verbindung zu anderen: die Umarmung ihrer Schwester, das vertraute Gefühl bei Treffen mit alten Freunden oder das laute Schnurren ihres Katers auf dem Schoß.
Heiko Metz: Das Leben streut manchmal wie aus Versehen kleine Glücksfunken aus
Heiko Metz ist doppelt Papa, ein bisschen Theologe, immer wieder Autor und mehr als gerne Dozent.
Heiko beschreibt sein Glück nicht in einer Liste, sondern in zehn kleinen Gedichten. Er findet es in den ganz leisen Momenten des Alltags: wenn der Morgenkaffee dampft, ein Buch zu ihm flüstert oder er im Badewasser die Zeit verliert. Sein Glück ist tief im Familienleben verwurzelt, aber auf eine sehr ehrliche und praktische Art.
Er schreibt über die geteilte digitale Einkaufsliste und den gemeinsamen Familienkalender, die nicht nur Organisationstools sind, sondern „Pausenräume schaffen“, damit überhaupt jemand mal durchatmen kann. Er erzählt vom Kreuzzeichen, das er seinen Kindern auf die Stirn malt, bevor sie aus dem Haus gehen, und vom abendlichen Ritual, zu fragen: „Was war schön heute?“.
Heikos Glück ist oft ein bewusster Akt, den Blick vom alltäglichen Chaos und dem Wäschekorb zu heben und stattdessen die Hand seiner Frau zu spüren, dem Regen zu lauschen oder im Gebet Stille zu finden.
Karina Röpcke: Glücksmomente sind nicht selbstverständlich

Karina Röpcke ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Ayurveda-Expertin, Bloggerin, Online-Unternehmerin, Designerin, Großstadtpflanze und Ex-Seefahrerin.
Es scheint, als sei das Glück von Karina immer in Bewegung, genau wie sie selbst. Sie findet es an einem unerwarteten Sitzplatz in einem vollen Zug, wenn sie auf Reisen ist, mit dem Fahrrad durch die Gegend fährt oder am frühen Morgen joggt oder Yoga macht.
Man spürt Karinas Liebe zum Detail und ihre kreative Ader, wenn sie davon schreibt, wie sie nachts zeichnet oder Keramik bemalt. Sie liebt den Geruch von frisch angespitzten Buntstiften und das Gefühl, wenn sie den „Veröffentlichen“-Button unter einem neuen Blogbeitrag klickt.
https://www.karinaroepcke.de/dinge-die-mich-gluecklich-machen
Claudia Ludloff: Glück braucht keine Bühne – nur Bewusstsein
Claudia Ludloff ist kreative Entdeckerin, Fotografin mit Tiefgang und Coach für echte Sichtbarkeit in Worms.
Sie hilft Frauen dabei, Business-Selfies zu machen, die nicht nur gut aussehen – sondern nach ihnen selbst.
Das Glück von Claudia Ludloff beginnt ganz früh am Morgen, mit dem ersten Schluck Ingwer-Zitronen-Wasser und der Stille, bevor der Tag richtig losgeht. Es ist ein sehr bewusstes, achtsames Glück, das sie beschreibt. Sie findet es im Duft von frisch gemahlenem Kaffee, im Gefühl von sauberer Bettwäsche oder wenn sie nach getaner Arbeit einfach mal die Füße hochlegen kann.
Eine große Glücksquelle ist tief mit ihren so unterschiedlichen Töchtern verbunden – wenn sie deren Lachen hört, sie beim Schlafen beobachtet oder mit ihnen einfach mal einkaufen geht. Sie schätzt aber auch die kleinen Fluchten aus dem Alltag: eine spontane Tanzeinlage in der Küche, ein gutes Gespräch, das in die Tiefe geht, oder wenn sie in ein richtig gutes Buch versinkt und die Welt um sich herum vergisst.
Als Fotografin ist Claudia glücklich, wenn eine ihrer Kundinnen plötzlich aufleuchtet – nicht nur vor der Kamera, sondern von innen heraus.
https://www.claudialudloff.de/gluecksmomente
So, das waren jetzt die gesammelten Glücksmomente, die dich hoffentlich ein wenig angesteckt haben. Diese Liste aufzuschreiben ist eine mächtige Übung für die persönliche Weiterentwicklung, probiere es unbedingt aus, entweder nur für sich oder als Blogartikel. Und verlinke es gerne in den Kommentaren zu meinem Aufruf:

Du, einfach unerschütterlich!
Das ist meine Philosophie und das Ziel meiner Arbeit.
Wer sind wir? Woher kommen wir? Was machen wir hier? Diese Fragen lassen mich nicht los. Und je tiefer ich grabe, desto faszinierender wird es: Die alten Veden und die moderne Wissenschaft kommen zum selben Ergebnis – nur mit anderen Begriffen.
Was, wenn du nicht nur Bewusstsein hast, sondern es auch bist?
Diese Frage hat alles für mich verändert. Und ich halte nichts von esoterischem Hokuspokus – mich interessiert, was wirklich funktioniert. Wie wir uraltes Wissen ganz praktisch nutzen können, mit kleinen Schritten, die ins Leben passen.
In meiner Community Life Shift Circle tun wir genau das: Wir entwickeln gemeinsam Gewohnheiten und Routinen, die etwas verändern. Mit Challenges, Austausch und einer gesunden Portion Neugier. Komm gerne dazu!
hey marianna, wow, wo viel glück auf einem haufen! fantastisch! eine tolle blogparade und eine ganz wunderbare zusammenfassung! vielen dank nochmal dafür! lg