12 von 12 im Oktober 2025

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Herbstliche Aussicht in einem Wald mit grüner Wiese, blauem Himmel und buntem Laub.

An diesem schönen Herbstsonntag planen wir eine kleine Wanderung im Weltwald bei Freising, etwa 30 km nördlich von München.

Ein Teller mit belegtem Brot mit Gurken, Butter und Schinken
Vor der Wanderung gibt es eine kleine Stärkung.
Karte des Weltwaldes Freising.
Weltwald Freising wurde 1987 angelegt und beherbergt inzwischen über 300 Baumarten. Auf 100 ha kann man hier typische Gewächse aus Nordamerika, Asien, Europa bewundern. So etwas begeistert mich immer, und ich bewundere die visionäre Arbeit, die in so ein Projekt gesteckt wurde. Manche Menschen verwenden ihre geistigen und sonstigen Ressourcen, um solche generationenübergreifende Bildungsprojekte zu stemmen. Andere entwickeln immer ausgeklügeltere Waffen und Desinformationskampagen, um andere Länder und Gesellschaften zu zerstören. Ein Mysterium…
Eine Gruppe von schwarzen Pilzen mit nach oben gerollten Hüten.
Unterwegs begegnen uns überall interessante Pilze.
Laut Wikipedia handelt es sich hier den grauen Faltentintling, ein in Kombination mit Alkohol sehr giftigen Pilz. Es gibt wohl noch ein ziemlich ähnlich aussehender essbarer Pilz, aber es wäre mir zu heikel.
St. Clemens Kirche im Freisinger Weltwald, eine kleine romanische Anlage aus dem 19. Jahrhundert
Die kleine Kirche St. Clemens liegt mitten im Wald und hat eine interessante Geschichte. Früher war hier wohl ein Dorf, das dem industiellen Waldanbau zum Opfer fiel.
Tortelliniauflauf mit Schinken, Käse und grünen Erbsen.
Auch in unserem Garten kann man sich an Herbstfarben erfreuen. Ich bin immer noch froh, zwei Felsenbirnen gepflanzt zu haben. Man nennt diesen Strauch auch Vier-Jahreszeiten-Geholz, weil er fast immer was zu bieten hat. Im Frühling blüht er mit wunderschönen weißen Blüten, im Sommer gibt es leckere und dekorative dunkelviolette Beeren, die auch bei Vögeln beliebt sind, und im Herbst rot leuchtendes Laub.
Blühende weiße Herbstaster, von Bienen umschwärmt.
Von meinem ultimativen Ziel, einen ganzjährig blühenden Garten zu haben, bin ich noch weit entfernt, aber diese Herbstaster machen schon mal den Anfang. Es freut mich zu sehen, wie sie von Bienen umschwärmt werden.
Eine Gurkenpflanze in einer Plastikbox.
Diese Gurke ist viel zu spät aufgegangen, und jetzt ist es schon zu kalt und zu dunkel für diese empfindliche Pflanzendiva.
Aber ich habe es nicht übers Herz gebracht, sie in den Kompost zu werfen oder einfach erfrieren zu lassen. Also startete ich ein Experiment mit einem improvisierten Gewächshaus aus einer IKEA-Box. Ich wollte sehen, wie lange sie durchhält und ob sie tatsächlich Früchte ausbildet. Tut sie, aber sehr langsam und wird früher oder später aufgeben. Aber die Idee eines kleinen Gewächshauses ist schon reizend.
Violettes Grünkohlpflanze Red Scarlet.
Dieses violette Grünkohl der Sorte „Red Scarlett“ braucht kein Gewächshaus, normalerweise übersteht er den Winter unbeschadet und wird durch die Kälte nur leckerer. Diese Pflanze hat schon einen Winter überstanden, hat geblüht und nach dem radikalen Rückschnitt nochmal Blätter gebildet. Obwohl auf der Packung stand, dass sie nach der Ernte abstirbt.
Junge Mangoldpflanzen mit einem Pflanzenstecker.
Eine ebenfalls unerschrockene Winterpflanze und eines der dankbarsten Gemüsearten für den Hobbygarten: das wenig bekannte und leckere Mangold. Solange er jung ist, scheint es auch den Schnecken zu schmecken, später lassen sie ihn in Ruhe.

Der 12te eines Monats ist ein besonderer Tag in einem Blogger-Leben, sofern man die alte Tradition #12von12 pflegt. An diesem Tag gilt es, etwas aufmerksamer durch den Tag zu gehen und seinen vermeintlich banalen Alltag mit 12 Bildern zu dokumentieren. Und das Schöne ist: in Deutschland werden alle Beiträge zu diesem Thema auf dem Blog Draussen nur Kännchen gesammelt und bilden einen informellen und unterhaltsamen Treffpunkt der Blogosphäre.

Marianna Sajaz in einer pinken bLuse
Kostenlose Community rund um Bewusstsein, Meditation und Selbstfürsorge

MIND SHIFT CIRCLE

Start am 1. Dezember 2025

Von Marianna Sajaz

Du, einfach unerschütterlich! Das ist meine Philosophie und das Ziel meiner Arbeit. Wer sind wir? Woher kommen wir? Was machen wir hier? Diese Fragen lassen mich nicht los. Und je tiefer ich grabe, desto faszinierender wird es: Die alten Veden und die moderne Wissenschaft kommen zum selben Ergebnis – nur mit anderen Begriffen.

Was, wenn du nicht nur Bewusstsein hast, sondern es auch bist?

Diese Frage hat alles für mich verändert. Und ich halte nichts von esoterischem Hokuspokus – mich interessiert, was wirklich funktioniert. Wie wir uraltes Wissen ganz praktisch nutzen können, mit kleinen Schritten, die ins Leben passen.

In meiner Community Life Shift Circle tun wir genau das: Wir entwickeln gemeinsam Gewohnheiten und Routinen, die etwas verändern. Mit Challenges, Austausch und einer gesunden Portion Neugier. Komm gerne dazu!

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