12 von 12 im November 2025

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Leuchtende Blüten der Ringelblumen

Der November zeigt sich heute von seiner freundlichen Seite und leuchtet in schönsten Farben, bevor in wenigen Tagen alles nur noch grau wird und die Temperaturen unter null sinken. Zum Glück kann ich mir etwas Zeit nehmen, um im Garten zu werkeln und an der frischen Luft zu sein.

Gebratene Spiegelleier mit Brot

Zum Frühstück möchte ich nicht unbedingt Brot essen, aber es muss weg, also mache ich mir ein Omelett und lege es zum Aufwärmen drauf. Mein Ziel ist es, keine Lebensmittel wegwerfen zu müssen, und das gelingt mir schon sehr gut. Aber wir sollten echt viel weniger Brot kaufen, damit ich es nicht immer aufessen muss;).

Ein Stapel Werbeprospekte

Der Gang zum Briefkasten macht mich nachdenklich: Wir bekommen ein Prospekt von einer Hausliftfirma. Mein Mann und ich sind gerade mal etwas über 50, aber irgendein Algorithmus hat uns schon als potenzielle Kunden definiert​​🤔? Ich hoffe sehr, dass wir das Angebot noch lange nicht brauchen… Und war da nicht mal diese tolle Initiative, die die Werbungsflut reduzieren sollte?

Zuerst müssen die Wäscheberge abgetragen werden, damit die Wäsche schön draußen trocknen kann und toll duftet. Ich habe es mir oft geschworen, nie wieder dieses Waschpulver zu kaufen, denn die farbige Wäsche müffelt auch nach längerem Programm mit ausreichend Pulver immer noch. Gute Alternativen habe ich allerdings noch nicht gefunden, und Weichspüler mag ich nicht. Tipps? Dann gerne her damit!

Eine handbestickte Tischdecke mit ukrainischen Motiven

Diese fast 90 Jahre alte Tischdecke schonend zu waschen, wird eine besondere Herausforderung. Ich habe sie aus meinem Kurzurlaub in der Ukraine mitgebracht. Meine Oma mütterlicherseits bekam sie von ihren vielseitig begabten Schwestern zur Hochzeit geschenkt. Solche Familienerbstücke sind für die Ukrainer leider selten, denn die Sowjets haben alles daran gesetzt, das nationale Gedächtnis und die kulturelle Identität auszulöschen. Es war verpönt und zeitweise sehr riskant, solche Dinge zu besitzen oder z.B. bestickte Kleidung zu tragen.

Ganze rote Hagebutten trocknen auf dem blauen Teller.

Aus der Ukraine habe ich diese selbst im Wald gesammelten Hagebutten mitgebracht. Der Tee daraus ist sehr aromatisch und lecker, nicht zu vergleichen mit dem Beuteltee. Allerdings ist es notwendig, die Hagebutten mit kochendem Wasser zu übergießen und über Nacht ziehen zu lassen. Alternativ kann man sie auch auf kleiner Flamme köcheln lassen. Das Vitamin C ist dann zwar weg, aber der Geschmack umso intensiver.

Ein paar TütenSüssigkeiten

Ein Jahresvorrat an Süßigkeiten kam auch mit, obwohl ich lieber etwas Herzhaftes wie den geräucherten Speck oder hausgemachte Wurst mitgenommen hätte. Aber leider sind die Einfuhrbestimmungen aus der Ukraine in der EU sehr streng, Fleischprodukte sind ein absolutes Tabu. Angeblich will man damit verschiedene Tierseuchen eindämmen, aber vielleicht geht es auch um den Schutz des europäischen Binnenmarktes gegen die Konkurrenz.

Kalifornisches Sushi, ummantelt mit orangenem Kunstkaviar, auf einem blauen Teller, daneben ist Meerettich, eingelegter Ingwer und ein rotes Schälchen mit Sojasauce

Kind 2 hat jetzt auch einen Führerschein und will in der Mittagspause zum Fast-Food-Tempel fahren. Ich lasse mir leckeres Sushi vom HIT mitbringen. Eindeutig attraktiver als Reste aus dem Kühlschrank.

Dreifarbige Katze frisst das Gras

Ich freue mich, am Nachmittag die Wärme und die Sonne zu genießen und ein wenig im Garten herumzuwerkeln. Candy kommt mit und lässt sich frisches Gras schmecken. Sie mag es gerne, wenn jemand von uns draußen ist.

Leuchten rote Gojibeeren

Im Garten gibt es auch jetzt noch allerlei zu tun, wie Obststräucher zu schneiden, Blumenzwiebeln und Wintergemüse zu pflanzen, Laub zu rechen etc. Aber zuerst nach noch ein paar Goji- und Himbeeren, sie tragen fast bis zum Winter Früchte.

Zwei große und zwei kleine Knoblauchknollen

Heute will ich endlich den Knoblauch pflanzen, erfahrungsgemäß eines der dankbarsten Gemüse für den kleinen Garten. Er wird über den Winter gepflanzt, und ab Juli kann man sich am eigenen frischen Knoblauch erfreuen. Die Ernte von einem kleinen Beet (ca. 1 × 1,5 Meter) reicht bei uns fast bis zu Weihnachten.

Die Ernte in diesem Jahr war allerdings etwas mickrig und die Knollen zu klein, weil ich vielleicht nicht genug gedüngt habe oder auch wegen des kalten und nassen Sommers. Aber ich will diese robuste ukrainische Sorte unbedingt erhalten, zumal sie schon mehrere Jahre bei mir wächst und inzwischen regional angepasst ist.

Hinten auf dem Bild sind die Knollen doppelt so groß wie von meinem Knoblauch, ich habe sie auf einem italienischen Markt gekauft und möchte sie probeweise anpflanzen.

Ein vorbereitetes Beet mit gesteckten Knoblauchszehen.

Für das Beet lockere ich die Erde auf, befreie sie von den Wurzeln und arbeite ein wenig reifen Kompost und den Bodenaktivator von Oskorna ein. Die Knollen setze ich etwa 10 cm tief und mit ca. 15 cm Abstand mit der Spitze nach oben. Anschließend bedecke ich alles mit Erde und einer Schicht Grünabfällen, Laub und Zweigen zum Fixieren. Diese warme Decke schützt den Boden vor dem Austrocknen und Durchfrieren und lässt zusätzlich die Nährstoffe frei, indem sie sich langsam zersetzt.

Der 12te eines Monats ist ein besonderer Tag in einem Blogger-Leben, sofern man die alte Tradition #12von12 pflegt. An diesem Tag gilt es, etwas aufmerksamer durch den Tag zu gehen und seinen vermeintlich banalen Alltag mit 12 Bildern zu dokumentieren. Und das Schöne ist: in Deutschland werden alle Beiträge zu diesem Thema auf dem Blog Draussen nur Kännchen gesammelt und bilden einen informellen und unterhaltsamen Treffpunkt der Blogosphäre.

Marianna Sajaz in einer pinken bLuse
Kostenlose Community rund um Bewusstsein, Meditation und Selbstfürsorge

MIND SHIFT CIRCLE

Start am 1. Dezember 2025

Von Marianna Sajaz

Du, einfach unerschütterlich! Das ist meine Philosophie und das Ziel meiner Arbeit. Wer sind wir? Woher kommen wir? Was machen wir hier? Diese Fragen lassen mich nicht los. Und je tiefer ich grabe, desto faszinierender wird es: Die alten Veden und die moderne Wissenschaft kommen zum selben Ergebnis – nur mit anderen Begriffen.

Was, wenn du nicht nur Bewusstsein hast, sondern es auch bist?

Diese Frage hat alles für mich verändert. Und ich halte nichts von esoterischem Hokuspokus – mich interessiert, was wirklich funktioniert. Wie wir uraltes Wissen ganz praktisch nutzen können, mit kleinen Schritten, die ins Leben passen.

In meiner Community Life Shift Circle tun wir genau das: Wir entwickeln gemeinsam Gewohnheiten und Routinen, die etwas verändern. Mit Challenges, Austausch und einer gesunden Portion Neugier. Komm gerne dazu!

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