Endlich Frühling, und es gibt wieder frisches (wildes) Grünzeug aus dem Garten. Auf dem Teller von ganz oben im Uhrzeigersinn: Giersch, Knoblauchsrauke, Brennnessel, Schnittlauch, Rainkohl, Vogelmiere, Scharbockkraut, Löwenzahn, Feldsalat.

Zurzeit mache ich zum ersten Mal eine ayurvedische Reinigungskur zu Hause. Die Kur wird von Heilpraktikerin Silvia Heil und Ayurvedatherapeuten und Meditationslehrer Kai Figdor online begleitet.
Vorab bekommt man ein auf das individuelle Dosha abgestimmtes Paket zugesandt, das aus Kräutertabletten, gereiftem Sesamöl, Rizinusöl und einem Begleitheft besteht.

Ein wichtiger Bestandteil der Kur ist das 10 Minuten abgekochte Wasser, das man morgens mit Zitrone und Honig (nicht ins heiße Wasser geben!) und während des Tages trinken soll.
Dieses Wasser soll besonders bekömmlich sein und kann durch die feinstofflichen Kanäle des Körpers, im Ayurveda Ojas genannt, besser aufgenommen werden.
Dieses Wasser schmeckt und tut mir so gut, dass ich es außerhalb der Kuren öfters trinke. Es ist eine der besten und einfachsten Routinen für das Wohlbefinden.

Eigentlich sollte man während der Kur keinen Kaffee trinken und keine tierischen Produkte essen. Aber ich nehme es nicht so genau, weil ich nicht alles auf einmal verändern kann, und Reste essen sich schließlich nicht von alleine.
Übrigens, auch eine Todsünde in der ayurvedischen Ernährung, das Essen aufzuwärmen oder am nächsten Tag zu essen.
Am Vormittag schaue ich mir den Live-Workshop im KI-Business-Club* an, obwohl ich eigentlich Anderes zu tun hätte. Aber meistens schaue ich mir keine Aufzeichnungen an, und das wäre schade. Die Inhalte sind meistens sehr nützlich und man kann immer etwas Neues lernen. Falls dich das Thema KI ohne Hype und ganz pragmatisch interessiert, kann ich den Club wärmstens empfehlen*.

Gegen Mittag gehe ich kurz in den Garten und erfreue mich der sich entfaltenden Frühlingspracht. Einer meiner Lieblingssträucher für den naturnahen Garten ist die Kornelkirsche, sie blüht, bevor sie Blätter entwickelt. Normalerweise ist sie von Bienen umschwärmt, aber es ist kalt und trüb, und Bienen lassen sich leider nicht blicken.

Die Veilchen fühlen sich wohl im Garten und vermehren sich immer mehr. Das ist super, denn die Blüten sind essbar und enthalten viele Anthocyane, das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Zellen vor oxidativem Stress schützen und Entzündungen hemmen. Man erkennt sie an blauen, violetten oder roten Farbstoffen.

Auch die Sauerampfer steht schon in den Startlöchern, man nennt sie auch „Zitrone des Nordens“. Ich verwende sie im Salat, im Smoothie und in Suppen. Während der ayurvedischen Kur wird empfohlen, kein rohes Obst, Gemüse und Kräuter zu essen, um die Verdauung zu entlasten.

Für die Kurrezepte habe ich mir Pippali, eines der geschätzten ayurvedischen Gewürze, bestellt, das kannte ich vorher nicht. Pippali, oder auch langer Pfeffer genannt, soll die Verdauung und die Entschlackung fördern, entzündungshemmend und schleimlösend wirken.
Ich habe Pippali gemahlen und ganz bestellt, aber es wurde getrennt geliefert, hier in einem überdimensionierten Karton.

„Moment mal, lass mich mal checken…“, dachte sich unsere Katze Candy.

„Gar nicht überdimensioniert, genau meine Größe!“ Dabei weiß sie ganz genau, dass sie nicht auf den Tisch darf. Aber im Karton geht, oder?

Am Nachmittag bereite ich mich auf meinen Unterricht im Integrationskurs vor. Die Abendkurse finden in den Räumen des Gymnasiums statt.
Und wie war dein Tag?
Der 12te eines Monats ist ein besonderer Tag in einem Blogger-Leben, sofern man die alte Tradition #12von12 pflegt. An diesem Tag gilt es, etwas bewusster durch den Tag zu gehen und seinen vermeintlich banalen Alltag mit 12 Bildern zu dokumentieren. Und das Schöne ist: in Deutschland werden alle Beiträge zu diesem Thema auf dem Blog Draussen nur Kännchen gesammelt und bilden einen informellen und unterhaltsamen Treffpunkt der Blogosphäre.

Du, einfach unerschütterlich!
Das ist meine Philosophie und das Ziel meiner Arbeit.
Wer sind wir? Woher kommen wir? Was machen wir hier? Diese Fragen lassen mich nicht los. Und je tiefer ich grabe, desto faszinierender wird es: Die alten Veden und die moderne Wissenschaft kommen zum selben Ergebnis – nur mit anderen Begriffen.
Was, wenn du nicht nur Bewusstsein hast, sondern es auch bist?
Diese Frage hat alles für mich verändert. Und ich halte nichts von esoterischem Hokuspokus – mich interessiert, was wirklich funktioniert. Wie wir uraltes Wissen ganz praktisch nutzen können, mit kleinen Schritten, die ins Leben passen.
In meiner Community Life Shift Circle tun wir genau das: Wir entwickeln gemeinsam Gewohnheiten und Routinen, die etwas verändern. Mit Challenges, Austausch und einer gesunden Portion Neugier. Komm gerne dazu!
